Teil II Abschnitt 5 - Hass, Gier und Verblendung
Die drei „Todsünden“ – die eigentlich nur eine sind, nämlich Verblendung, und als solche aber wirklich als Versündigung, nämlich gegen den Geist verstanden werden können. Wer dem Geist abschwört, schwört dem Leben ab – gefährlich auch für alle Umstehenden !
Wenn man Buber im historischen Kontext sieht, sehen wir hier die von so vielen empfundene, gefährliche Leere der Zeit, die zum ersten großen europäischen Stammeskrieg geführt hat – und dann zum nächsten ...
„... keine Aufrührung der Peripherie kann die Beziehung zur lebendigen Mitte ersetzen.“ Das heißt wohl, lieber einen Monarchen, der dem Geist botmäßig ist, als eine Revolution von Dilettanten. Der Staats- oder Wirtschaftsmann, der dem Geist botmäßig ist, schwärmt nicht, sondern dient der Wahrheit. Die Staats- oder Wirtschaftsfrau – dürfen wir wohl heute ergänzen – weiss, dass sie das DU nicht rein verwirklichen kann, aber sie weiss, wo sie ist und was sie tut, sie hat ein Gespür – für den Geist, das menschliche Maß oder überhaupt, dass ihr gegenüber Menschen und andere Wesen der Schöpfung sind, denen sie sich so gegenüber verhalten kann, dass die Schöpfung weitergeht.
„Erlösung“ – das steht hier ganz klar nicht für die Beendigung des irdischen Lebens, sondern eher für eine Herauslösung aus der Geistlosigkeit, nach dem Bild des dem Lehm Geist Einhauchens. Wo wir das mit unserer Umgebung schaffen, sind wir an der Schöpfung beteiligt, finden wir auch selbst Erlösung – und stehen ganz nebenbei dem Du gegenüber.
Wenn man Buber im historischen Kontext sieht, sehen wir hier die von so vielen empfundene, gefährliche Leere der Zeit, die zum ersten großen europäischen Stammeskrieg geführt hat – und dann zum nächsten ...
„... keine Aufrührung der Peripherie kann die Beziehung zur lebendigen Mitte ersetzen.“ Das heißt wohl, lieber einen Monarchen, der dem Geist botmäßig ist, als eine Revolution von Dilettanten. Der Staats- oder Wirtschaftsmann, der dem Geist botmäßig ist, schwärmt nicht, sondern dient der Wahrheit. Die Staats- oder Wirtschaftsfrau – dürfen wir wohl heute ergänzen – weiss, dass sie das DU nicht rein verwirklichen kann, aber sie weiss, wo sie ist und was sie tut, sie hat ein Gespür – für den Geist, das menschliche Maß oder überhaupt, dass ihr gegenüber Menschen und andere Wesen der Schöpfung sind, denen sie sich so gegenüber verhalten kann, dass die Schöpfung weitergeht.
„Erlösung“ – das steht hier ganz klar nicht für die Beendigung des irdischen Lebens, sondern eher für eine Herauslösung aus der Geistlosigkeit, nach dem Bild des dem Lehm Geist Einhauchens. Wo wir das mit unserer Umgebung schaffen, sind wir an der Schöpfung beteiligt, finden wir auch selbst Erlösung – und stehen ganz nebenbei dem Du gegenüber.
sehen - 8. Mär, 09:29
dass sein sterbliches Leben
seinem Wesen nach
ein Schwingen zwischen Du und Es ist,
und spürt dessen Sinn.
Es genügt ihm,
die Schwelle des Heiligtums,
darin er nicht verharren könnte,
immer wieder betreten zu dürfen;
ja, dass er es immer wieder verlassen muss,
gehört ihm innig zum Sinn und zur Bestimmung des Lebens."