Kapitel II Abschnitt 10 – Sokrates, Goethe, Jesus - ICH
Es ist in den ersten Zeilen klar, Buber identifiziert sich mit Sokrates. Ich werde gleich kritisch, da er offenbar Sokrates idealisiert, der zwar selbst erheblich logische Fehler machte, dessen Form, wie ich beim vorangegangenen Abschnitt meinte, Buber aber nicht erreicht.
Der Punkt ist aber ein ganz anderer, fange ich an, beim Weiterlesen zu verstehen. Buber zielt nicht auf die Richtigkeit, sondern auf das Engagement von Sokrates in der Wirklichkeit. Denn so geht es mit Goethe und als Gipfel des Engagements mit Jesus weiter: Goethe kann man pathetisch finden und sich distanzieren. Goethe kann man aber wohl nicht abstreiten, dass er wohl wie wenige engagiert gewesen ist. Und Jesus dann eben noch mehr: engagiert im Sinne von „im höchsten Maße verbunden,“ eins in dieser unsichtbaren Hülle, die Ich und Du zu einem Dritten verbindet – der Beziehung der gemeinsamen Wirklichkeit.
Und der Hinweis auf die doppelte Verbundenheit Jesu – mit dem Vater und mit seinen Brüdern und Schwestern. Für Buber ein Beispiel für das „heilige Grundwort.“ Und: die „Größe“ (eher „Wirklichkeit“) des Ich bemißt sich nach seiner Verbundenheit. Diese „Vorbilder“ sind also Giganten, nicht weil sie sehr klug waren oder großes geleistet haben, sondern weil sie so verbunden waren, so sehr in der Wirklichkeit engagiert waren. Ha – ich bin mal wieder begeistert !
Der Punkt ist aber ein ganz anderer, fange ich an, beim Weiterlesen zu verstehen. Buber zielt nicht auf die Richtigkeit, sondern auf das Engagement von Sokrates in der Wirklichkeit. Denn so geht es mit Goethe und als Gipfel des Engagements mit Jesus weiter: Goethe kann man pathetisch finden und sich distanzieren. Goethe kann man aber wohl nicht abstreiten, dass er wohl wie wenige engagiert gewesen ist. Und Jesus dann eben noch mehr: engagiert im Sinne von „im höchsten Maße verbunden,“ eins in dieser unsichtbaren Hülle, die Ich und Du zu einem Dritten verbindet – der Beziehung der gemeinsamen Wirklichkeit.
Und der Hinweis auf die doppelte Verbundenheit Jesu – mit dem Vater und mit seinen Brüdern und Schwestern. Für Buber ein Beispiel für das „heilige Grundwort.“ Und: die „Größe“ (eher „Wirklichkeit“) des Ich bemißt sich nach seiner Verbundenheit. Diese „Vorbilder“ sind also Giganten, nicht weil sie sehr klug waren oder großes geleistet haben, sondern weil sie so verbunden waren, so sehr in der Wirklichkeit engagiert waren. Ha – ich bin mal wieder begeistert !
sehen - 5. Jul, 13:15