Kapitel II.9 und II.10 - und aus dem Wörterbuch
Zu Kapitel II.8 fällt mir nichts ein - nette Geschichte über Beziehung.
Aber zu Kapitel II.9 und II.10. habe ich im Wörterbuch nachgeschlagen, vielleicht gibt es ja noch mehr teilgebildete Du's auf dieser Seite, die Erklärung brauchen:
Alp = unterirdischer Naturgeist, gespenstisches Wesen
Schibboleth = Erkennungszeichen, Losungswort
Daimonion = warnende Stimme der Gottheit
Kapitel II.9.
Ob ich nun sage: "Ich sehe dich" oder
"Ich sehe den Baum",
vielleicht nicht gleich wirklich ist in beidem das Sehen,
aber gleich wirklich ist in beidem das Ich.
Das Ich des Grundworts Ich-Es wird sich bewusst als Subjekt -
Das Ich des Grudworts Ich-Du wird sich bewusst als Subjektivität.
Es gibt nicht zweierlei Menschen; aber es gibt die zwei Pole des Menschentums.
Durch die Berührung jedes Du
rührt ein Hauch des ewigen Lebens an.
Da kommt mir ein Gedicht von Karl von Frisch (1927) in den Sinn:
Begegnungen
Menschen gibt es viele.
Sie wandeln ihren Weg,
Jeder nach seinem Ziele.
Jeder auf seine Steg.
Wenn sie einander streifen,
Streifen sie vorbei;
Selten, dass sie begreifen,
Wes Art der andere sei.
Seltener noch, dass leise
Beim Streifen die Seele klingt
Und dass des anderen Weise
Froh in uns weiter klingt.
Und woran ich in diesem Kapitel noch rumbeisse ist:
"Alle Wirklichkeit ist ein Wirken,
an dem ich teilnehme,
ohne es mir eignen zu können."
Aber zu Kapitel II.9 und II.10. habe ich im Wörterbuch nachgeschlagen, vielleicht gibt es ja noch mehr teilgebildete Du's auf dieser Seite, die Erklärung brauchen:
Alp = unterirdischer Naturgeist, gespenstisches Wesen
Schibboleth = Erkennungszeichen, Losungswort
Daimonion = warnende Stimme der Gottheit
Kapitel II.9.
Ob ich nun sage: "Ich sehe dich" oder
"Ich sehe den Baum",
vielleicht nicht gleich wirklich ist in beidem das Sehen,
aber gleich wirklich ist in beidem das Ich.
Das Ich des Grundworts Ich-Es wird sich bewusst als Subjekt -
Das Ich des Grudworts Ich-Du wird sich bewusst als Subjektivität.
Es gibt nicht zweierlei Menschen; aber es gibt die zwei Pole des Menschentums.
Durch die Berührung jedes Du
rührt ein Hauch des ewigen Lebens an.
Da kommt mir ein Gedicht von Karl von Frisch (1927) in den Sinn:
Begegnungen
Menschen gibt es viele.
Sie wandeln ihren Weg,
Jeder nach seinem Ziele.
Jeder auf seine Steg.
Wenn sie einander streifen,
Streifen sie vorbei;
Selten, dass sie begreifen,
Wes Art der andere sei.
Seltener noch, dass leise
Beim Streifen die Seele klingt
Und dass des anderen Weise
Froh in uns weiter klingt.
Und woran ich in diesem Kapitel noch rumbeisse ist:
"Alle Wirklichkeit ist ein Wirken,
an dem ich teilnehme,
ohne es mir eignen zu können."
bahnfahrerin - 23. Mär, 22:21