Teil I - Abschnitt 30 - Mehr Frage als Zufriedenheit hinterlassend ?
Warum überhaupt die Du-Welt würdigen und ganz klar erkennbar ist, dass Buber die Du-Welt sozusagen für unterbewertet hält.
Der erster Teil schließt in diesem Absatz keinesfalls mit einem flammenden Plädoyer für das Du – ich würde das auch nicht erwarten. Statt dessen weist Buber ganz nüchtern darauf hin, warum die Menschen eine zum Es haben – und alle andere Schöpfung, die eine solche Tendenz entwickeln kann, wahrscheinlich auch. Die Ich-Es-Beziehung ist existentiell nötig. In der Ich-Du-Beziehung (Buber sagt: „in der Gegenwart“) läßt sich nicht leben. Er geht sogar soweit zu sagen, nur in der Vergangenheit ließe sich ein Leben einrichten.
Allerdings ist schon zu hören, dass Buber Zweifel daran trägt, ob Leben dazu da sein, eingerichtet zu werden. Ganz klar ist er darin, dass wer mit dem Es allein lebt, sei nicht „der“ Mensch – was ich so verstehe, dass er wesentliche Eigenschaften des Menschlichen verfehle, oder zumindest das Potential nicht erreiche.
Ein sehr schöner „Spruch des Tages“ sicher:
„Man braucht nur jeden Augenblick mit Erfahren und Gebrauchen zu füllen, und er brennt nicht mehr.“
Ich kann besser mit den Dingen leben, die mehr Frage, als Zufriedenheit hinterlassen !
Damit ist also Teil I vorbei. Es folgt Teil II und III sowie das Nachwort vom Oktober 1957. Mag jemand anders vielleicht den nächsten Teil übernehmen ?
Der erster Teil schließt in diesem Absatz keinesfalls mit einem flammenden Plädoyer für das Du – ich würde das auch nicht erwarten. Statt dessen weist Buber ganz nüchtern darauf hin, warum die Menschen eine zum Es haben – und alle andere Schöpfung, die eine solche Tendenz entwickeln kann, wahrscheinlich auch. Die Ich-Es-Beziehung ist existentiell nötig. In der Ich-Du-Beziehung (Buber sagt: „in der Gegenwart“) läßt sich nicht leben. Er geht sogar soweit zu sagen, nur in der Vergangenheit ließe sich ein Leben einrichten.
Allerdings ist schon zu hören, dass Buber Zweifel daran trägt, ob Leben dazu da sein, eingerichtet zu werden. Ganz klar ist er darin, dass wer mit dem Es allein lebt, sei nicht „der“ Mensch – was ich so verstehe, dass er wesentliche Eigenschaften des Menschlichen verfehle, oder zumindest das Potential nicht erreiche.
Ein sehr schöner „Spruch des Tages“ sicher:
„Man braucht nur jeden Augenblick mit Erfahren und Gebrauchen zu füllen, und er brennt nicht mehr.“
Ich kann besser mit den Dingen leben, die mehr Frage, als Zufriedenheit hinterlassen !
Damit ist also Teil I vorbei. Es folgt Teil II und III sowie das Nachwort vom Oktober 1957. Mag jemand anders vielleicht den nächsten Teil übernehmen ?
sehen - 28. Feb, 08:50