Teil I Abschnitt 22 - Es hat sich ausgewirkt !
Wunderbar, sich diese Wortkombination auf der Zunge zergehen zu lassen: wenn Beziehung sich ausgewirkt hat, wird das DU zum Er/Sie/Es. Und es läßt sich überhaupt nicht vermeiden, dass sich Beziehung „auswirkt." Zunächst gehört es zwar nur zu ihrer Definition, dass das Du am anderen Du (Ich) wirkt. Wenn sich dieses Wirken aber manifestiert (hat) und materialisiert hat – verwirklicht hat (!), ist diese Manifestation/Materialisierung/Verwirklichung beschreibbar und insofern ein Gegenstand außerhalb der Ich-Du Beziehung.
Ein von Buber genanntes Beispiel ist ein Kunstwerk – es gibt natürlich noch ein paar weitere naheliegende Gegenstände der „Schöpfung.“ Die Ich-Du-Situation ist mit diesem „Auswirken“ nicht zwingend insgesamt zu Ende – die Beziehung selbst hat sich an dieser Stelle aber aus-gewirkt – wirkt also nicht mehr auf das gleiche Ziel weiter. Das „Ver-“ in „Verwirklichung“ steht charakteristisch für das Ende, „das darüber hinaus.“
Buber schreibt: „Am Werk bedeutet Verwirklichung im einen Entwirklichung im anderen Sinn.“ und weiter: „Und die Liebe selber kann nicht in der unmittelbaren Beziehung verharren; sie dauert, aber im Wechsel von Aktualität und Latenz.“
Ein von Buber genanntes Beispiel ist ein Kunstwerk – es gibt natürlich noch ein paar weitere naheliegende Gegenstände der „Schöpfung.“ Die Ich-Du-Situation ist mit diesem „Auswirken“ nicht zwingend insgesamt zu Ende – die Beziehung selbst hat sich an dieser Stelle aber aus-gewirkt – wirkt also nicht mehr auf das gleiche Ziel weiter. Das „Ver-“ in „Verwirklichung“ steht charakteristisch für das Ende, „das darüber hinaus.“
Buber schreibt: „Am Werk bedeutet Verwirklichung im einen Entwirklichung im anderen Sinn.“ und weiter: „Und die Liebe selber kann nicht in der unmittelbaren Beziehung verharren; sie dauert, aber im Wechsel von Aktualität und Latenz.“
sehen - 2. Feb, 09:07